Hochzeitskarten selbst basteln – hab ich die Zeit?
Für einem Außenstehenden ist es sicherlich schwierig, hier adhoc die richtige Antwort zu geben. Es gibt hier einfach zu viele Dinge und Punkte, die Einfluss darauf haben, ob man einer Braut empfehlen kann, die Hochzeitskarten selbst zu basteln. Es soll hier vielmehr versucht werden, entsprechende Fragen und Gedanken in den Raum zu stellen. Die richtigen Antworten muss sich dann jeder/jede selbst geben, denn grundsätzlich spricht nichts gegen das Selbermachen.
Die erste Grundvoraussetzung ist natürlich eine gewisse Fingerfertigkeit und Erfahrung im Umgang mit Bastelmaterialien. Das erste größere Projekt sollten die Hochzeitskarten also nicht sein. Der zweite wesentliche Punkt ist die Zeit. Es wird oftmals unterschätzt, wie lange es dauert, bis man eine Einladung fertig hat. Je aufwendiger die eigene Vorgabe, desto länger dauert dann die Fertigstellung. Und Zeit während der Hochzeitsvorbereitung haben nur die wenigsten Brautpaare, deshalb auch gleich die Frage in der Überschrift. Dass die selbst gemachten Hochzeitskarten auch noch mit dem Einladungstext bedruckt oder beschriftet werden müssen, wird auch leicht vergessen. Die dritte, auch entscheidende Frage ist: Will das auch mein Partner? Dabei ist nicht nur gemeint, ob er beim Basteln auch mithilft, sondern ob er mit den Hochzeitskarten, die am Ende entstehen, auch einverstanden ist, ob sie ihm gefallen, ob sie so aussehen, dass er sie guten Gewissens zum Beispiel an Geschäftspartner verschicken möchte. Denn gerade bei Geschäftsfreunden ist ein gewisser Stil bei der Hochzeitseinladung nicht ganz unwichtig.